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Wege zum gesunden Schlaf!

Wenn Du regelmäßig Schlaftabletten nimmst, wäre es angebracht, den Fokus zu verändern. Hinlenken auf Alternativen, damit neue Schlaferfahrungen möglich werden. Ich spreche Dir sicher aus der Seele, wenn ich sage: aus dem Tablettenkonsum wirkt ein schlechtes Gewissen, dass Du unbewußt von Schuldgefühlen geplagt wirst. „Man“ weiß, dass es nicht richtig ist, die Schlaflosigkeit mit nebenwirkungsreichen Pillen zu bekämpfen. Aber Du findest keine Alternative, wirst Du denken.

In dem wir (Du und ich) Deinen Tablettenkonsum zur Kenntnis nehmen, aber nicht weiter beachten, und, zum Beispiel in meinen Workshops, dafür die Fülle an alternativen ganzheitlichen Möglichkeiten vor Dir ausbreiten, hast du die Wahl, aktiv mitzuarbeiten oder im Tablettenkonsum zu bleiben. Aus eigener Erfahrung kann ich Dir bestätigen: ohne aktive Mitarbeit ist eine Heilung nicht möglich.

Schlaf und Biorhythmus

Es ist wenig bekannt und doch eine alte Weisheit. Der Biorhythmus wird durch den Atemrhythmus bestimmt. Es gibt einen naturgegeben Atemrhythmus von 2 : 3. Das wußten schon vor 4000 Jahren die alten Inder und entwickelten Pranayama, der aus lauter rhythmischen Atemübungen besteht. Dies ist ein ganzheitlicher Ansatz und führt den Körper dorthin, sich an seine systematischen Abläufe zu erinnern.

Rhythmische Atemübungen helfen Dir also, Deinen Eigenatem zu entfalten. Was Du dort erlebst ist die Bewusstheit von Aktivität und Ruhephasen. Oftmals steht dieses Erkennen im krassen Gegensatz zum wirklichen Leben. Dort, wo überwiegend Aktivität den Ton angibt.

Es geht um die Fähigkeit, einen Rhythmus zu finden, in dem sich Aktivität und Entspannung abwechseln. Dafür eignet sich am besten ein ganzheitliches Empfinden in Körper und Geist.

Gelöstheit

Wenn Du Dich zur Ruhe begibst, dann empfehle ich Dir, auf Deine Gedanken zu achten. Mache keine Pläne mehr oder wälze Gedanken. Achte einfach auf Deinen Atem und wie sich Dein Körper durch die Konzentration auf den Atem entspannt. Während Du locker ein und aus atmest, kannst Du Dir in Gedanken sagen, dass Du entspannten willst. Gehe dabei von Körperregion zu Körperregion und entspanne willentlich Deine Muskeln.

Auch wenn Du es nicht für möglich hältst wirst Du feststellen, wie angenehm Du entspannen kannst und und in den wohligen Raum zwischen Tag und Schlaf hinein gleitest. Fühle weiter wie Dein Atem kommt und geht und wie Die Entspannung Deinen ganzen Körper durchströmt.

Du kannst natürlich auch Entspannungsübungen machen, bevor du ins Bett gehst. Hier ist dazu eine einfache Übung.

Entspannungsübung

Setze Dich in einer aufrechten, aber entspannten Haltung auf die Vorderkante eines Stuhlen. So dass Du dich nicht anlehnst. Die Zunge liegt am Mundboden. Spüre die Erde unter Deinen Fußsohlen. Wir beginnen zunächst mit einer Körperhälfte. Die andere folgt danach:

Atme etwas tiefer als üblich ein. Führe während des Einatmens die Einatemenergie vom rechten Fuß an aufwärts bis zur Brust und von den Fingerspitzen der rechten Hand ebenfalls aufwärts bis zur Brust.

Beim Ausatmen gehst Du gedanklich den Weg zurück. Von der Brust aus Richtung Füße und Fingerspitzen und entspannst dabei alle Muskeln und Nerven der rechten Körperhälfte.

Das gleiche machst Du nun mit der linken Körperhälfte. Atme etwas tiefer als üblich ein. Führe während des Einatmens die Einatemenergie vom linken Fuß an aufwärts bis zur Brust und von den Fingerspitzen der linken Hand ebenfalls aufwärts bis zur Brust. Gehe beim Ausatmen den Weg zurück und entspanne alle Muskeln und Nerven der linken Körperhälfte.

Nach den beiden Körperhälften entspannst Du den oberen Bereich. Leite beim Einatmen die Einatemenergie von den Schultern durch den Nacken bis zum Scheitel. Beim Ausatmen gehe denselben Weg zurück und entspanne dabei die Kopfmuskeln, alle Nerven und Muskeln im Gesicht, im Kiefergelenk, im Nacken und in den Schultern.

Diese Übung gleicht Deine Lebensnervensystem aus und sorgt für eine entspannte Ruhe in der Nacht.

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