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Angst ist etwas normales. Gefährliche Hunde, Haie, Abgründe, gruselige nächtliche Viertel oder Versammlungsplätze undurchsichtiger Gruppen erzeugen in uns Angstgefühle, die durchaus begründet sind. Bestimmte Anteile in Dir erkennt die Gefährlichkeit dieser Umstände. Dadurch bist Du in der Lage, unvernünftige Risiken zu vermeiden. Zusätzlich spornt es dich an, Dinge zu verändern.

Hast Du schon einmal erlebt, dass du dich vor Menschen, Situationen oder Dingen ängstigst, die dem Grunde nach nicht gefährlich sind? Im moderneren Sprachgebrauch verwenden wir das Wort Phobien, das sich aus dem Griechischen für Angst herleitet. Phobien können sich auf unterschiedliche Dinge beziehen. Am meisten bekannt sind die Ängste vor dem Fliegen, vor dem Fahrstuhl fahren, vor bestimmten Tieren, sehr oft vor Spinnen oder Schlangen, das Sprechen vor Gruppen, große Höhen, Arztbesuche, Verkaufsgespräche, Gespräche mit Vorgesetzten und der Umgang mit angeheirateten Verwandten. Die Liste der Ängste ist unendlich lang.

Stell Dir vor, du möchtest einen netten Menschen näher kennenlernen. Diese Person schlägt Dir vor, dass ihr Euch in einer bestimmten Bar trefft. Abends um 21.00 Uhr. Dir wird spontan klar, dass dann die Bar gerammelt voll sein wird. Plötzlich wirst Du dir aber auch deiner Angst bewußt, wenn du dich in Räumen mit vielen Menschen aufhältst.

Was kannst Du also tun? Die Verabredung absagen? Einen anderen Ort vorschlagen? Hingehen und schweißgebadet die Situation überstehen, mit der Aussicht, danach die Person nie wieder zu treffen? Was ist wenn die Person sich nicht mit Dir am Strand oder im Park treffen möchte? Wenn Du ein Mann bist und sie eine Frau, wäre das mehr als verständlich. Die Verabredung ganz absagen, wäre doch zu schade.

Es ist davon auszugehen, dass jeder schon einmal unter Angst gelitten hat. Daher dürfte auch jeder mit den Angst- und Panikgefühlen sowie dem lähmenden Allgemeingefühl vertraut sein, das mit diesem Geisteszustand verbunden ist.

Neue Sichtweisen schaffen

Andrea ist eine lebensbejahende Frau. Als sie vor 2 Jahren in meine Praxis kam, schätzte ich sie so auf Anfang beziehungsweise Mitte dreißig. Sie arbeitet in einer ganzheitlichen Kinderbetreuungsstätte. Mit den Kindern gehen die Pädagogen gerne in den angrenzenden Wald. In ihrer Freizeit geht Andrea des öfteren mit dem Vater auf die Jagd. Sie hat dafür eigens die Jagdausbildung absolviert.

Sie kam zu mir in meine Praxis für Energetisches Heilen (jetzt Energetische Praxis für Körper und Persönlichkeit!), weil sie unter einer Spinnenphobie litt. Da sie sich oft in der freien Natur aufhält, konnte und wollte sie diese Angst nicht akzeptieren. Denn sobald sie mit den Kindern im Wald war oder mit ihrem Vater auf dem Hochsitz saß und eine Spinne in unmittelbarer Nähe durch die Natur krabbelte, verlor sie die Kontrolle.

Es gibt Übungen, um Betroffene dorthin zu führen, sich die für solche Situationen die erforderlichen Ressourcen zugänglich zu machen. Zum Beispiel Mut, weil man weiß man ist stärker als die Spinne oder die Weisheit, dass nicht die Spinne der Feind des Menschen ist, sondern der Mensch der Feind der Spinne.

Bei Andrea haben wir anders gearbeitet. Durch eine Biometrie konnten wir feststellen, dass die Angst vor den Spinnen tatsächlich eine Metapher im Leben von Andrea darstellte. Da jedes Verhalten auch einen positiven Aspekt beinhaltet, war die Aufgabe herauszufinden, was diese Metapher und Spinnenphobie Andrea sagen wollte.

Durch eine Energiearbeit über die Chakren konnte wir nach und nach verschiedene Blockaden lösen. Es zeigte sich, dass die Liebe von Andrea zu ihrem Vater so stark war, das sie ihm zu Liebe die Jägerprüfung abgelegt hatte. In Wirklichkeit widerstrebte es ihr aber Tiere zu töten. Diesen persönlichen Wert, Respekt vor allen Lebewesen zu haben, hatte sie vollständig unterdrückt. Sie wollte dem Vater eine gute und liebende Tochter sein.

Darauf hin bat ich Andrea, das Gespräch mit dem Vater zu suchen und ihm von ihrer Angst und ihrer persönlichen Einstellung gegenüber der Jagd zu erzählen. Zu ihrem Erstaunen verstand der Vater von Andrea ihre Einstellung. Er hätte sich sowieso schon gewundert, dass sie die Jägerprüfung abgelegt hatte und mit ihm auf die Jagd ging.

Von da an begleitete sie ihren Vater nicht mehr auf der Jagd. Sie hatte ihre ursprüngliche Einstellung wieder und eine neue Sichtweise gewonnen. Die Spinnenphobie klang innerhalb eines Jahres vollständig ab. Heute weiß sie, das nicht die Spinne der Feind des Menschen, sondern der Mensch der Feind der Spinne ist.

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